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Die Geschichte der Burg Wendelstein
 
Chronologie
vor 1150 Ältestes Mauerwerk im vorderen Gewölbekeller
vor 1200 Erbauung von Bergfried und Burgmauer. Teile der östlichen Mauer mit dem darin befindlichen Tor sind noch erhalten
1200/1250 Anlage des hinteren Gewölbekellers
1250/1260 Heinrich IV. von Erthal, Abt von Fulda (1249-1261), veranlasst die Einbeziehung der Burg in die zu erweiternde Befestigung der Stadt Vacha
4. April 1294 Erwähnung der Burg im Zusammenhang mit dem anstehenden Heerzug König Adolfs nach Thüringen
12. Juli 1307 Burgmannen und Wächter werden genannt
19. Nov. 1321 Heinrich von Bimbach, der erste urkundlich bezeugte Burgmann
1. Mai 1329 Die Burg wird weiter ausgebaut "castrum ibidem munivit"
 
Weitere Burgmänner werden genannt:
19. März 1331 NN vom Berge
27. März 1335 Albert von Sundhausen
19. Juni 1342 Ludwig von Leimbach
3. Mai 1348 Friedrich von Völkershausen
3. August 1355 Heinrich von Herda und Heinrich von Rasdorf
21. Januar 1356 Heinrich von Herda und Sintram von Buttlar, Berthold und Apel von Buttlar
21. März 1374 Eberhard von Milnrode
22. Juli 1379 Lamprecht von Netra
3. März 1383 Heinrich von Herda
4. Sept. 1388 Wolfram von Ostheim
29. Juli 1396 Fritz von Herda
1398 Berthold von Völkershausen
7. Juni 1399 Johann von Bibra
30. April 1401 Gottschalk von Buchenau
1406 Durch Übernahme der Buchenau'schen Pfandschaft kommen zwei Drittel der Stadt an die Landgrafschaft Hessen. Die Burg verliert damit ihre militärische Funktion. Burggüter und Burglehen werden aber weiterhin vergeben.
1467 Zerstörung der Stadt und der Burg durch einen Großbrand
1474 Der teilweise Wiederaufbau der Burg wird vermeldet
11. Okt. 1546 Erwähnung der (Kloster-)kreuzbergischen Kemenate in der Scheuergasse (heute Wäscherei, Turmstraße), der "Wendelstein" genannt. Nach dem Verfall der Kemenate wurde das Grundstück als Garten genutzt, der den Namen "Wendelstein" behielt. Spätestens im 19. Jahrhundert ist der Name dann auf die benachbarte Burg übergegangen.
um 1900 Neubau des stadtseitigen Eingangstores
1936 Der jüdische Besitzer muss die Burg zwangsweise verkaufen
nach 1936 Anbau an die alte Burgkemenate (und Umbau), Einrichtung einer Jugendherberge. Fertigstellung 1940
nach 1945 Nutzung als Kaserne, später Domizil für verschiedene Vereine und Wohnungen
1947 Abriss der alten Scheunen und Stallungen
1986 Die damalige AG Stadtgeschichte gründet ein Museum das vom Heimat- und Geschichtsverein e.V. Vacha übernommen und erweitert wird.
 
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